Review: Sennheiser HDR120

Vor ca. 2 Wochen habe ich mir die Sennheiser
HDR120
zugelegt. Der Grund war eigentlich ein ganz
banaler: Ich wollte ein kompaktes Audio-System für meinen
zukünftigen Massage-Sessel. Doch ganz so einfach war es dann doch
nicht. Nachdem meine Freundin im Zug saß und ich wieder zuhause
war, durfte ich endlich die Verpackung aufreißen und fühlte mich
sofort verarscht.

Während der Transmitter 200 Gramm wiegt, muss ich mich
jedes Mal, wenn ich die Kopfhörer aufsetze, mit 230
Gramm herumschlagen.
Davon abgesehen musterte ich
zuerst den Receiver an sich – also die Kopfhörer – immerhin handelt
es sich dabei ja um ein Paar Wireless-Headphones. Nebst der
üblichen nahezu perfekten Verarbeitung des gesamten Gerätes, hatte
ich – dank meiner voreiligen Vernichtung der Bedienungsanleitung –
ganze zehn Minuten, bis ich herausfand, wie man die mitgelieferten
Akkus einsetzt. Hierzu muss lediglich die linke Polster-Einheit
gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden – und schwupps war der
Deckel offen, so dass ich die Batterien einlegen konnte. Nach 24
Stunden Ladezeit (die erste Ladung braucht gut 24 Stunden, danach
reicht es, die Kopfhörer für 18 Stunden auf die Halterung zu
hängen, um sie komplett zu laden) konnte ich also endlich das
iPhone an den Transmitter anschließen und während dem Kochen Musik
hören. Gut, 150 Meter wird gerne einfach mal so als Entfernung
angegeben. Aber tatsächlich: Nachdem ich abends noch einen Brief
geschrieben hatte und diesen zur Post tragen wollte, vergaß ich
doch glatt die Headphones abzunehmen und lief damit zum Postkasten
in der Nebenstraße – durch ein Haus durch war die Klangqualität
immer noch atemberaubend gut. Nichtsdestotrotz fühlt es sich noch
immer komisch ein, ein komplett aus Schaumstoff gefertigtes
Ohrkissen zu haben, und keine Muschel wie von den bisherigen
Headsets und Headphones gewohnt. Der Sinn dahinter lässt sich
jedoch leicht erkennen: Während ich beim Tragen der “anderen”
Kopfhörer nach gut ein bis zwei Stunden Ohrenschmerzen bekomme,
kann ich die Sennheiser HDR120 auch vier oder fünf Stunden ohne
Probleme tragen – und vermisse sie, wenn ich sie absetze.
Allerdings haben die Headphones auch so ihre Mängel. Während ich
ohne Probleme mein Essen kochen, die Wäsche in die Waschmaschine
stecken und zum Postkasten um die Ecke laufen konnte, musste ich
die Position der HDR120 beim Badputzen mehrfach korrigieren. Gerade
wenn ich dabei war, die Badewanne zu scheuern, rutschten die
Headphones gerne und auch immer öfter von ihrem vorgesehenen Platz
– meinem Kopf. Das wäre auf Anhieb aber auch der einzige Mangel,
der mir aufgefallen wäre. Immerhin bieten die HDR120 gute 20
Stunden Laufzeit, wenn man sie nicht total auslastet. Einzig für
“Über-Kopf-Arbeiten” sind sie ohne Riemen nicht wirklich geeignet
;) Ich hoffe doch einfach mal, dass Ihr mit dieser Review etwas
anfangen konntet und wünsche Euch viel Spaß mit den
Headphones.

Veröffentlicht von

Manuel Sychold, Citrix Certified Adminitrator for XenServer 6 und XenDesktop 5 arbeitet als CIO in einem international tätigen Akustik-Unternehmen. Manuel bloggt hauptsächlich über Citrix -Produkte (XenServer, XenDesktop, XenApp), sowie Microsoft-Produkte. Manuel erreicht man über Google+

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