Dateiverschlüsselung mit BoxCryptor

Logo_BoxCryptor

Nachdem ich nun schon TrueCrypt und CloudFogger vorgestellt habe, hat mich vor kurzem eine Mail von Sébastien erreicht, welcher mich noch auf BoxCryptor aufmerksam machte. BoxCryptor ist auch ein Tool zum verschlüsseln von Dateien. Der erste Eindruck auf der Webseite war schonmal ganz nett, als ich BoxCryptor allerdings herunterladen wollte, stach mir eines direkt ins Auge: Der Client – BoxCryptor ist Made in Germany – ist nur in englisch erhältlich. Eigentlich kein Problem, ich beherrsche Englisch ja soweit recht gut. Aber warum bietet ein deutsches Unternehmen sein Produkt ausschliesslich in englisch an?!

Na, weiter im Text.

Nachdem Ihr Euch den Client runtergeladen, und installiert habt (Einfach ein paar Mal Weiter anklicken genügt normalerweise), könnt Ihr BoxCryptor starten. Hier werdet Ihr dann auch gleich auswählen, ob Ihr bereits einen verschlüsselten Ordner habt, oder diesen anlegen wollt. Ich brauche einen neuen.

Anschliessend wird der Pfad zum Ordner abgefragt. Der geneigte Cloud-Nutzer wird hier wohl den Pfad zu seiner Dropbox, oder zum Google Drive eintragen. So auch ich. ;)

Als Laufwerksbuchstabe nehme ich V: – wie verdammt, ist das geheim!.

Mein Kennwort werde ich Euch nicht verraten, aber ich empfehle Euch ein möglichst langes Kennwort. 32 Zeichen und mehr dürfen es schon sein.

Nach dem Klick auf Next könnte eventuell zu einem Bluescreen führen. Ist sicher kein allzu gutes Zeichen, aber ich denke mal die die Jungs und Mädels in Augsburg das Problem kennen, und daran arbeiten!
Nun seid Ihr fertig mit der Installation, und Euch wird gleich noch ein QR-Code zur Smartphone-App angeboten. Da konnte ich natürlich nocht widersetehen, und musste mir das Ding laden. Aber hallo? Warum drei Versionen, und warum kann ich nicht klar erkennen, welche Features die Home-Lizenz zusätzlich hat? Steht ja überall das Selbe… Also mal die normale Version runtergeladen…

Die App gefällt dafür umso mehr, da mit SD, Dropbox und Drive verknüpfbar. Leider nicht gleichzeitig. Aber hey, es funktioniert immerhin! BoxCryptor verschlüsselt sogar den Namen der Dateien, so dass man selbst als Besitzer nur anhand der Dateigrösse erahnen kann, um welche Datei es sich handelt. In der App hingegen sehe ich die Namen so, wie ich sie sehen soll.

 

Fazit:

BoxCryptor ist was feines, und ich kann es eigentlich nur empfehlen. Ein deutscher Client wäre nett, und noch viel toller wäre eine Funktion, um den AES-Key selbst bestimmen zu können. Allerdings ist die App etwas umständlicher als die von Cloudfogger, da ich dort eben einfach eine Datei aus Drive oder Dropbox öffnen kann, je nachdem wo ich sie gespeichert habe.

Download der Android-App im Market

Was sind Eure Erfahrungen mit BoxCryptor? Empfehlenswert, oder eher weniger? Und hat wer rausgefunden, was der Unterschied zwischen der normalen, und der Unlimited-Version ist?

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg