Blogparade: So arbeite ich

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Nachdem ich den Artikel schon lange vor mir herschiebe, und vor einigen Wochen einen Einblick in meine Software-Liste gewährte, habe ich mich nun doch aufgerafft, um einen weiteren, grösseren Einblick in meine Arbeitsumgebung zu gewähren, und so vielleicht auch Einblicke in die Arbeitsgewohnheiten anderer zu bekommen. Ausserdem würde mich natürlich auch interessieren, wie Ihr arbeitet. :) Dazu mehr am Ende des Artikels.

Um beurteilen zu können, wie ich arbeite, sollte man vor allem wissen, was ich denn überhaupt mache: Ich bin Leiter einer IT-Abteilung, und somit ist es natürlich auch logisch, dass ich IT-technisch etwas “besser” ausgestattet bin – ohne jetzt werten zu wollen. ;)

Gemeinsame Hardware

Wie bereits erwähnt leite ich eine IT-Abteilung, weswegen ich es mir mal geleistet habe, meinen privaten PC abzuschaffen – das liegt vor allem daran, dass ich ausser ein bisschen GuildWars oder SimCity ohnehin nicht mehr am PC spiele. Darum ist die gemeinsame Hardware ein Samsung Notebook: Das Samsung NP600B5C-S01CH:

  • Intel Core i7 3520M (DualCore, 2.9GHz, HT, max. 3.6GHz)
  • 15.6″-Display, entspiegelt – 1600*900px Auflösung
  • 16GB DDR3-RAM (2x 8GB)
  • 256GB SSD
  • nVidia Optimus-Grafik (automatischer Wechsel, je nach Anwendung)
  • Windows 8 Pro
  • WLAN, USB 3.0, SWISS-QWERTZ, …
  • Docking-Station fürs Büro, und zu Hause

Natürlich habe ich das Notebook noch ein wenig aufgerüstet – per Standard kommt es mit Windows 7 Professional, und 8GB RAM – für meine Belange etwas zu wenig – immerhin muss ich im Zweifelsfall noch einen Server zum laufen bringen. ;)
Ausserdem wechsle ich was meine Handys angeht ja nachdem, welche Schuhe ich anziehe zwischen einem Samsung Galaxy Note, einem Galaxy SII, oder dem Ativ S aus dem Hause Samsung.

Das war es auch schon mit der gemeinsamen Hardware – wenn man das IP-Phone das die nächsten Wochen hier aufgebaut wird nicht mitzählt.

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SoHo

In meinem Small- und Home-Office bin ich vermutlich fast etwas besser ausgestattet, als im Geschäft: zwei 23″-Monitore von Samsung (SyncMaster BX2350) stehen neben der Docking-Station fürs Notebook.
Ausserdem findet sich noch eine Logitech MX Revolution-Funk-Laser-Maus auf dem Schreibtisch, und hinter mir steht ein Samsung CLX-3300 Farb-Laser-Multifunktions-Drucker – obgleich ich die Fax-Funktion nicht nutze, finde ich schon die Cloud-Print-Funktion spitze!

Zusätzlich liegt daheim noch ein Samsung Galaxy Note 10.1, welches aber auch ab und an mit ins Geschäft kommt – dank dem S-Pen lässt sich das grosse Note wunderbar als Notizblock bei Sitzungen einsetzen.

Heimischer Serverraum

In meinem heimischen Serverraum arbeiten ausserdem zwei HP ML110 – die kleinsten Server der HP ProLiant-Server-Familie. Mit jeweils 16GB RAM und drei 250GB HDDs im RAID5 läuft zusammen mit meinem Synology D411j als NFS-Store meine Server-Test-Infrastruktur – auf dieser finden so gut wie alle meine tests statt. Somit kann ich guten gewissens sagen, dass die meisten meiner Anleitungen hier selbst von mir ausgetestet wurden – andernfalls würde ich diese nicht verbloggen.

Virtualisiert wird bei mir übrigens mit Citrix XenServer – warum? Ganz einfach: Ich mag Xen, und – und das wird vermutlich das wichtigere Argument sein (denn darauf läuft es ja immer raus, egal um welche Betriebssystem-Debatte es geht ;)) : Ich bin mit Citrix’ XenServer “gross geworden”. Richtig! Vom ersten Tag meiner Ausbildung an wurde mir XenServer als Hypervisor untergejubelt, und auch wenn er etwas schwieriger zu administrieren ist, als es bei vmWares ESX(i) der Fall ist, so gefällt er mir mittlerweile sehr viel besser, als die Konkurrenz.
Was auf dem Xen dann schlussendlich läuft, hängt immer stark davon ab, was es zu testen gilt: Mal ein paar Windows Server, mal ein Ubuntu-Cluster (das ich noch nie richtig zum laufen gebracht habe), mal einfach nur ein paar Windows 7 oder 8 mit einem Domain Controller.

Wohnzimmer

Ja, auch exzessives spielen kann unter Umständen als “arbeit” bezeichnet werden – und das tu’ ich jetzt einfach mal. ;)
Im Fernsehmöbel findet sich eine Set-top Box von Swisscom, sowie ein 1Gbps-Switch, eine PS3 mit Move und Sing-Star-Mikros, eine Xbox360 eine Wii, und eine DENON-Anlage. Alles ziemlich schick umrahmt von seit Monaten ungenutztem Krimskrams, Kabeln, BluRays, Games, usw.
Auf dem Möbel hingegn thront ein Samsung UE60ES6300(s), ein Smart-TV, den ich mir mittelerweile als etwas überdimensioniert für das Wohnzimmer einbilde – aber gekauft ist gekauft. ;)

Bei den ganzen Geräte gilt es natürlich, den Überblick zu behalten was Fernbedienungen angeht. Das löse ich mit einer Logitech Harmony 1100, der Tablet-ähnlichen Touch-Screen-Fernbedienung. Funktioniert soweit ganz gut – lediglich an der PS-Anbindung muss ich noch ein wenig werkeln – diese will nicht so ganz, wie ich will. ;)

So viel zu zuhause. Kommen wir nun zum

Geschäft

Auch hier finden sich zwei Bildschirme, allerdings eine Nummer kleiner: 22″ müssen hier reichen. Ein IP-Phone gibt es auch noch, und dann natürlich noch mein alter TV, welcher mir die Überwachung vor die Nase zaubert.
Was das Herzstück meines Schaffens angeht, so verzeiht mir bitte, wenn es etwas länger dauert:

  • 1x MSA2000 mit einem weiteren Enclosure (24TB speicher, aufgeteilt in SAS, SATA, 7.2k, 10k, und 15kk rpm, RAIDs 5 und 10)
  • 4x HP DL380 mit jeweils min. 96GB RAM, XenServer als Hypervisor und einem iSCSI-Link zum MSA
  • 1x SOPHOS UTM220, mein persönlicher kleiner Liebling. Einfach klasse, was die Jungs und Mädels in Karlsruhe da leisten!
  • 4x Windows Server 2003 (Sharepoint 2007, Applikations-Server, Zoll-Export-Server, XenDesktop 4.5-DDC)
  • 12x Windows Server 2008 R2:
    • Domain-Controller
    • Print-Server
    • Sharepoint 2010
    • XenDesktop 5.5-DDC
    • Zoll-Export-Server
    • File-Server
    • ERP-Server
    • SQL-Server
    • Exchange-Server
    • Backup-Server
  • 43 virtuell bereitsgestellte Desktops, welche via XenDesktop 5.5 an die Benutzer vergeben werden. Diese laufen mit Windows 7
  • 4x NAS von QNAP für verschiedenste Aufgaben
  • viele, viele ThinClients, meist WYSE Xenith (gehört mittlerweile zu Dell)

Ich habe sicher einen riesen Teil vergessen, aber hoffe mal, dass Ihr einen kleinen Einblick in mein tägliches Tun bekommen habt.

 

Und jetzt seid Ihr dran! Wie gesagt: Mich würde auch interessieren, wie es bei Euch mit Soft- und Hardware aussieht, und mache hieraus deshalb eine Blogparade – wer keinen Blog hat darf aber natürlich auch einen Kommentar hinterlassen.
Die Blogparade läuft bis und mit dem 21.04.2013, sodass ich in der Woche darauf die Auswertung vornehmen kann. Wer an der Blogparade teilnimmt, sollte einfach auf diesen Artikel verlinken – ich hoffe, dass alle Pingbacks bei mir ankommen. :)

Veröffentlicht von

Manuel Sychold, Citrix Certified Adminitrator for XenServer 6 und XenDesktop 5 arbeitet als CIO in einem international tätigen Akustik-Unternehmen. Manuel bloggt hauptsächlich über Citrix -Produkte (XenServer, XenDesktop, XenApp), sowie Microsoft-Produkte. Manuel erreicht man über Google+

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